“Das große Geld liegt nicht im Kauf und Verkauf, sondern im Warten.“ – Charlie Munger

Häufig sind beim Investieren in Aktien das Kaufen und Verkaufen im Vordergrund. Große Investoren wie Charlie Munger, Warren Buffet oder auch Benjamin Graham lehren uns jedoch eine gänzlich andere Botschaft. Warum sind einige Menschen beim Investieren sehr erfolgreich, wohingegen andere ihr Geld verlieren? Im nachfolgenden Artikel wollen wir auf diese Fragestellung eingehen und grundlegen Dinge zum Investieren klären.

In Aktien investieren und über Nacht reich werden. Häufig wird dieses Bild vom Investieren dargestellt. Aktien eines Unternehmens kaufen, dieses expandiert plötzlich stark und aus den entstehenden Gewinnen erhöht sich die Aktiennachfrage. Der Preis steigt und die Aktie kann mit einem satten Gewinn verkauft werden. So ist das allgemeine Verständnis von Aktieninvestments. Natürlich gibt es Situationen, in denen dies der Fall ist, sie sind jedoch selten. Es gibt eine andere viel einfachere und sinnvollere Art in Aktien und andere Sachwerte zu investieren.

1-Ein klein bisschen Grundverständnis für Investitionen

Als gutes Beispiel für eine Investitionsmöglichkeit gilt die Immobilien. Sie ist solide und bietet eine stetige Rendite. Nach einer gewissen Haltedauer kann davon ausgegangen werden, dass die Immobilie sogar im Wert steigt. Die Immobilie ist nicht nur eine solide Kapitalanlage, sie eignet sich auch noch wunderbar zum beschreiben von sinnvollen Investitionsstrategien.

Der Wert einer Immobilie als Kapitalanlage bemisst sich in den meisten Fällen anhand der jeweiligen Miete, die erzielt werden kann. So ist eine Immobilie mit einem hohen Mietertrag häufig weit mehr wert, als eine Immobilie mit einem geringen Mietertrag (den Standortfaktor lassen wir in dieser Betrachtung außen vor).

Wie ist das ganze nun in Bezug auf den Aktienmarkt zu verstehen?

Beim Investieren in Aktien sollte man die gleiche Vorgehensweise wählen. Man sollte viel eher darauf achten, dass eine Aktie langfristig regelmäßige Gewinne einspielt, als darauf wie sich kurzfristig der Wert an der Börse entwickelt. Eine langfristige solide Investition ist unbeschreiblich wertvoll.

2-Was passiert beim Kauf und Verkauf von Sachwerten und warum wird es so oft getan?

Grundsätzlich sollte der Kauf oder Verkauf von Sachwerten so selten passieren wie möglich. Bei jeder Transaktion entstehen Kosten. Um beim Beispiel der Immobilie zu bleiben. Beim Kauf einer Immobilie fallen Kaufnebenkosten wie Notarkosten, Maklerkosten, Grundbuchkosten und noch viele weitere Kosten an. Ähnlich ist es auch beim Kauf von Aktien. Bei Investitionen betragen die Kaufnebenkosten nicht selten bis zu 15 % des Kaufpreises.  

Wer häufig kauft und verkauft kann davon ausgehen, dass die Rendite allein durch die Kaufnebenkosten stark geschmälert wird. Ein Faktor wird jedoch noch häufig vernachlässigt. Steuern. Auf viele Auszahlung fallen Einkommensteuern an.

Kann man diese vielen Kosten vermeiden?

Teilweise geht das sehr gut. Die Kaufs- und Verkaufsnebenkosten fallen zwar immer an, man kann jedoch hohe Kosten vermeiden indem man so selten wie möglich mit Aktien handelt und viel mehr seine Aktien langfristig für sich arbeiten lässt. Um Steuern zu sparen empfiehlt sich eine Versicherungspolice.

3-Was ist eigentlich dieses „achte Weltwunder“ Zinseszins?

Wieso ist nun das Investieren langfristig so lukrativ? Und warum machen es so wenige Menschen? Die meisten Menschen wollen kurzfristige Ergebnisse. Hat man die Wahl zwischen einer Million € heute oder für den Rest seines Lebens 300 € pro Tag, so entscheidet man sich schnell für Variante eins. Doch die zweite Variante könnte je nach Lebensdauer, das 3 – 7fache erwirtschaften. Hinzu kommt, dass eine regelmäßige Zahlung von unnötigen Ausgaben schützt.

Verdeutlichen wir also vorerst das Prinzip des Zinseszinses. Man betrachtet ein weibliches Kaninchen. Dieses Kaninchen bekommt 6 Welpen. Davon ist die eine Hälfte weiblich. Aus diesen 3 werden wieder jeweils 6 neue Welpen geboren, davon wieder hälftig weibliche. So haben wir nach nur 2 Generationen 9 weibliche Kaninchen. Nach 10 Generationen haben sich aus diesen Kaninchen jedoch 59.049 weibliche Kaninchen entwickelt. Durch diese Form exponentiellen Vermehrung ist es Lebenswesen auf dieser Erde möglich von einer vorm Aussterben bedrohten Art wieder zu einer Übervölkerung heranzuwachsen.

Was haben Kaninchen mit Investitionen zu tun?

Die Art der Vermehrung funktioniert ähnlich. Kauft man eine Immobilie, die pro Jahr 100.000 € erwirtschaftet und 1 Mio. € gekostet hat, so kann man sich nach 10 Jahren von diesem Geld eine weitere Immobilie kaufen. Man erhält nun 200.000 € pro Jahr. Doch diese Möglichkeit dauert sehr lange, deshalb sollte man weitere Investitionsmöglichkeiten in Betracht ziehen.

4-Ein gutes Investitionsportfolio aufzustellen ist wichtiger denn je!

Beim Investieren ergibt sich immer Risiko. Eine Entwicklung könnte schlechter verlaufen als geplant, eine Immobilie könnte plötzlich keine Mieterträge mehr erwirtschaften. Daher sollte man stets nicht alle Eier in einen Korb legen. Wie bereits zu vor erwähnt ist der Zinseszins nicht sonderlich ergiebig, wenn nur alle 10 Jahre das Geld reinvestiert werden kann.

Verknüpft man diese beiden Probleme miteinander, so kann man schlicht weg sagen, dass Menschen die weniger als 2 Millionen € zum beginnen von Investitionen haben, schlichtweg nur eine sinnvolle Variante des Investierens nutzen können. Den Investmentfonds.

5-Wie funktioniert ein Investmentfonds?

In einem Investmentfonds gibt es weder das eine noch das andere Problem. Ein Fonds funktioniert wie ein großer Geldtopf, in den viele Menschen gemeinsam Geld werfen, um dieses zu investieren. Da hier schnell wesentlich mehr Kapital zusammenkommt kann auch schnell Geld reinvestiert werden.

Sind in dem Top Beispielsweise 10 Mio. € so können 10 der oben als Beispiel genannten Immobilien gekauft werden. Die Einnahmen belaufen sich damit auch 1 Mio. € pro Jahr. Damit kann jedes Jahr eine neue Immobilie gekauft werden und nach 10 Jahren sogar 2 Immobilien pro Jahr. 

Das klingt ja schön und gut, doch wie kann mein Risiko dadurch gesenkt werden?

An dieser Stelle ist es sinnvoll zunächst das Sprichwort „lege nicht alle Eier in einen Korb“ zu erläutern. Früher war das Einsammeln von Hühnereiern noch weit verbreitet. Wer Eier zum Frühstück wollte, der musste diese auch sammeln. Häufig kam es jedoch vor, dass diese Eier in einen Korb gelegt wurden. Man stelle sich vor, dass 40 Eier gesammelt wurden. Legt man diese nun alle in einen Korb kann es passieren, dass wenn dieser Korb umkippt alle Eier zerbrechen. Man steht nun gänzlich ohne Eier da. Um dies zu vermeiden sollte man stets die Eier auf zwei Körbe aufteilen. So hat man bei Verlust des einen immer noch 20 Eier übrig und kann ein wunderbares Frühstück genießen.

Bei der Investition in Fonds verhält sich die Situation ähnlich. Dadurch, dass bspw. in 10 Immobilien investiert wird verliert man nicht sein gesamtes Kapital falls eine Immobilie keine Erträge mehr erwirtschaftet.

Bonus-Finden Sie jetzt den passenden Investmentfonds!

Das Thema der Investmentfonds ist sehr spannend. Den richtigen Fonds zu finden ist schwierig bietet jedoch extreme Chancen. Daher möchten wir Sie gerne einladen bei uns einen Termin per Skype zu vereinbaren und sich ein paar Informationen zu diesem Thema geben zu lassen bevor Sie investieren.

Haben Sie Fragen zu dem Artikel? Oder finden Sie einige Themen interessant und hätten gerne mehr Informationen?

Schauen Sie sich das Informationsgespräch an.

Lassen Sie uns kurz sprechen und für Sie die richtige Wege finden.

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